 Die
verträumte 850 Seelengemeinde liegt in mitten der abwechslungsreichen
und schönen Landschaft des Thüringer Beckens, welches
von der Landwirtschaft gekennzeichnet ist. Davon zeugt auch die
ganze Natur mit ihren zahlreichen Feldereien rings um die Ortschaft.
An einigen Stellen ragen jedoch auch einige kleine Waldgebiete heraus,
die zur Erholung einladen.
Das Gebiet südlich um Günstedt war ursprünglich
ein Feuchtgebiet, welches aber im Laufe der mehr als 1200jährigen
Geschichte des Ortes, zur landwirtschaftlichen Nutzung trocken gelegt
wurde. Noch heute zeugen die zahlreichen Gräben um den Feldern
und die Gewässer der Lache und Helbe davon. Hier kann man auch
in großen Mengen Kopfweiden wiederfinden, die früher
als Rohstoff für die Korbflechterei dienten, die in Günstedt
eine lange Tradition hat.
Günstedt besitz auch das typische ländliche Gesicht eines
Dorfes. Dies stellt sich nicht nur an den Baustil einiger alter
und schöner Gebäude dar, sondern spiegelt sich auch im
gesamten Charakter der Ortschaft wieder. Im Ort selbst befinden
sich entlang der Helbe, auch drei Gebäude, die früher
einmal Mühlen waren. Die Ober-, Mittel- und Niedermühle.
Unübersehbar
ragt im Nordosten der Kirchturm der "St. Petrie und Pauli"
- Kirche heraus, die ca. 300 Jahre alt ist. Ihr schließt sich
dann in südlicher Richtung die kleine Grünanlage "Anlagen",
mit der Grundschule, dem Kriegsdenkmal und der Gemeindeschenke an.
Dies ist zwar nicht das geografische Zentrum, aber dafür mehr
das kulturelle bzw. ist der Mittelpunkt und Treffpunkt des Dorfes.
Am westlichen Rand der Ortschaft, nimmt auch die B 86 ihren Weg.
Günstedt liegt etwa auf halber Strecke zwischen Erfurt und
Sangerhausen. Dies ist auch eine optimale Verbindung der Route Erfurt
- Halle - Berlin und stellt somit auch einen sehr wichtigen Faktor
dar.
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